Moses, von allen nur Momo genannt, wurde in der Nähe
von Kampala am Ufer des Viktoriasees geboren. Anders als die anderen
Nilpferde kann Momo nicht schwimmen, denn er hat große Angst vor dem
Wasser. Während die anderen Nilpferde im See spielen, bleibt er lieber
allein am Ufer.
Dort verbringt Momo seine Tage mit Spaziergängen, saftigen Früchten
und langen Nickerchen in der Sonne. Eines Tages spricht ihn ein Junge
an und erfährt, warum Momo immer allein ist.
Am nächsten Tag kehrt der Junge mit einem bunten Schwimmgürtel zurück.
Er erklärt Momo, der Gürtel sei magisch und würde ihm helfen, sich im
Wasser sicherer zu fühlen. Momo wagt sich damit schließlich in den See
und entdeckt, dass dort nicht nur Abkühlung, sondern auch viele neue
Freundschaften auf ihn warten.
Von diesem Tag an gehören Momo und der Junge zusammen. Und ausgerechnet
die Sache, vor der Momo sich am meisten gefürchtet hatte, führt ihn zu
seinen neuen Freunden.